SAMSTAG IM MÄRZ

Das hier ist eine Art Tagebuch. Was hier zusammen kommt, was sich dafür eignet, ergibt sich aus den einzelnen Tagen; Notizen über Tage. Die müden Stunden wälzen sich hin und her, langsam, fallen vom Podest und werden wach. In der Hand oder im Kopf. 

Fragment nach Fragment

... nicht zu einem bündigen Schluss zu denken.
Was sich jeden Tag aufdrängt sind die Gedanken, die mal als Eingebung, mal als Erinnerung und mal als Tagtraum verhindern, nur müßig oder nur strebsam zu sein. Was in diesem Projekt zusammenkommt hat viele Begriffe, die ich zum Zweck der schnellen Beschreibung gerne da und dort einfach hin klatsche.

Gegenstände & mehr & weniger

Da liest man von Medium und Medien, Klang, Geräusch, Sound, Ton, Video, Audio, Text, Literatur und so weiter. Und wie sich mir das den Tag über vorstellt, bleibt nichts als Fragment nach Fragment. Vielleicht ist es nur Herumgetrödel, die eigenen Gedanken nicht zu einem bündigen Schluss zu denken (und dann auch noch konsequent und vollständig aufzuschreiben) oder aus der Improvisation am Instrument oder sonstigem Klänge erzeugenden Gegenstand ein Thema für ein Lied zu ziehen oder vielleicht sowas wie ein Buch zu schreiben.

Mit sich selbst lässt sich schwer tauschen.
Das alles hätte einen Anfang und ein Ende und dazwischen passiert ein Fortschritt oder ein Schritt zurück. Aber damit hat sich doch die ganze Sache nicht, oder?

Text & Tage

Tagebücher gibt es in der Literatur zu Hauf. Wer sich, wie ich von Zeit zu Zeit, selbst als Autor von Literatur inszenieren und damit profilieren will, muss sich sowas zulegen. Glaube ich. Bisher waren meine eigenen Tagebücher Angebote an mich selbst, in denen ich mir meine Probleme und Problemchen offeriert habe, wie ein schlechter Händler. Ohne Gewinn.

Mit sich selbst lässt sich schwer tauschen. Und reden sowieso, schließlich scheint’s als würde kein Widerspruch eingelegt werden können. Aber wer sich selbst sorgfältig zuhört, weiß, wie ständig man mit sich streitet. "
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